| Umwelt:
Der große Wunsch nach immer mehr Mobilität
in der Gesellschaft lässt die Umweltthematik immer wichtiger werden.
Speziell der Autoverkehr belastet, durch Lärm- und Schadstoffemissionen,
in den Städten und Ballungsgebieten unser tägliches Lebensumfeld
in erheblichen Maße.
Nicht umsonst versucht der Gesetzgeber mit verschärften Abgasnormen
und Ökosteuern, die Entwicklung umweltgerechter Technologien voranzutreiben.
Autogas bietet hier eine echte Alternative.
Nicht nur, weil es als hochwertige Energie ohnehin als Nebenprodukt bei
der Rohölförderung anfällt, sondern auch, weil es als Brenn-
und Treibstoff insgesamt eine ausgesprochen positive Umweltbilanz aufweist.
So unterschreiten die Emissionen von Fahrzeugen mit Autogas bereits heute
die verschärften Abgasnormen nach EURO III um ein vielfaches und
die technologische Entwicklung dieser Systeme setzt in Zukunft sicher
noch einige Kapazitäten frei.
Außerdem hat Autogas keine Bleizusätze, ist ausgesprochen klopffest
und lässt Motoren deutlich leiser laufen.
So werden auch die Geräuschemissionen hörbar herabgesetzt.
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Wie sieht es aber mit
der Sicherheit aus?
Der Betrieb eines Fahrzeuges mit Flüssiggas ist genauso gefährlich
oder ungefährlich wie der Betrieb mit Benzin, vorausgesetzt, die
Sicherheitsbestimmungen werden beachtet und die Umrüstung wird fachgerecht
ausgeführt.
Der Gastank besteht aus einem etwa 3,5 mm starkem Stahl. Bei einem evtl.
Unfall wird der tief im Kofferraum eingebaute Tank kaum beschädigt.
Zusätzlich ist der Tank mit einem so genannten Rohrbruchventil ausgestattet.
Sollte die Gasleitung durch einen mechanischen Einfluss einmal brechen
oder beschädigt und somit undicht werden, so schließt dieses
Rohrbruchventil in einem Bruchteil einer Sekunde den Tank und es kann
kein Flüssiggas ausströmen. Dieses Ventil spricht in dem Augenblick
an, sobald kein Gegendruck in der Gasleitung herrscht.
Der Benzintank hingegen besteht aus dünnwandigem Blech oder Kunststoff,
welche sich leicht verformen lassen. Bei vielen Fahrzeugen unter dem Kfz.
angebracht, kann der Benzintank durch mechanische Einwirkungen, wie z.B.
bei einem Auffahrunfall auseinander reißen; Benzin läuft aus.
Dann genügt ein Funke, hervorgerufen durch einen Kurzschluss an der
elektrischen Anlage des Kfz. was einen folgenschweren Fahrzeugbrand verursacht.
Auch ein Vergaserbrand mit Benzin löst einen Fahrzeugbrand aus. Die
Zerstörung eines Flüssiggasbehälters erfordert jedoch wesentlich
höhere Kräfte als die Beschädigung eines Benzintanks. Die
Sicherheitsvorschriften des TÜV sind streng !
Jeder eingebaute Tank ist mit einer 6-fachen Sicherheit geprüft und
mit einer Prüfbescheinigung versehen. Sicherheitsvorschriften mit
Camping- oder Hausgasanschlüssen sind mit einer Flüssiggasanlage
im Kfz. nicht zu vergleichen. Seit nunmehr 50 Jahren gibt es Einbauten
von Autogasanlagen, allein in Holland wurden
im Jahr 1998 45.000 neue Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen
ausgerüstet. Europaweit sind bis heute - Stand 10/99 - ca. 7,6 Mio.
Fahrzeuge umgerüstet, die z.Zt. bei ca. 8.500 Tankstellen täglich
ihren umweltfreundlichen Kraftstoff entnehmen können. Diese Kraftfahrer
können sich im Bezug auf Preis - Leistung in Verbindung mit Sicherheit
und Umweltschutz nicht irren!
Die Nachfrage nach Umrüstungen auf Autogastechnik
ist in den letzten Monaten in Frankreich, England, Schottland sowie auch
in der Bundesrepublik Deutschland stark angestiegen.
Dieser positive Trend, Autofahren ohne Benzin und Diesel, wurde von der
Bundesregierung belohnt und der Steuersatz für Autogas bis 2018 festgeschrieben.
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